Krankenhaus Gardelegen Umstrukturierung

Baulich-funktionale Umstrukturierung des Krankenhauses Altmark-Klinikum in Gardelegen

 

Projektbeschreibung

Im Rahmen einer Strukturanalyse wurden für das Klinikum in Gardelegen folgende Ziele festgeschrieben:

  1. Bettenreduktion
  2. Schaffung eines Mutter-Kind- Zentrums durch Schließung der Fachabteilung Gynäkologie und Integration der externen Kinderstation ins Haupthaus in einer pädiatrisch-geburtshilflichen Station
  3. Aufbau tagesklinischer Strukturen/ interdisziplinärer Kurzliegerstation
  4. Neubau eines Bereitschaftsbereiches
  5. Reorganisation der Pflegebereiche

Für Mutter-Kind-Zentrum und Bereitschaftsbereich wird ein bestehendes Dachgeschoss abgetragen und durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt – eine statische Herausforderung mit Sondergründungsmaßnahmen und lastreduzierter Sonderkonstruktion. Von den Umbaumaßnahmen im Bestand sind drei Viertel aller Bereiche betroffen. Da keine Station/Fachrichtung geschlossen werden darf, wird der Umbau in 6 Bauabschnitten bei laufendem Betrieb durchgeführt. Parallel zur Neubau-Planung werden auch Interimsstationen, Umzüge, Zwischenlösungen, Bauzugänge, Brandschutz- und Ablaufplanung erarbeitet. Die öffentliche Förderung durch zwei Fördertöpfe erfordert durchstrukturierte Ausschreibungen und Abrechnungen über alle Fachdisziplinen.

 

Projektdaten

  • Bauherr: Altmark-Klinikum gGmbH
  • Kapazität: 218 Betten/16.000 m²
  • Baujahr:  2018-2020
  • Leistung: Generalplanung Lph. 1-9
  • Öffentlich gefördert: ja, 2 Fördertöpfe
  • Fotos: Sickmann & Noth