Frühförderstelle, Reichenbach

Neubau einer Frühförderstelle mit Verwaltung, Zentralverwaltung der Lebenshilfe Reichenbach e. V

Kategorie

  • Nutzungsart Bildungsbau und Verwaltungsbau

 

Leistung

  • Generalplanung LPh 1-9 für
    • Objektplanung
    • Tragwerksplanung
    • Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstrom, Fernmelde- und IT-Anlagen
    • Freianlagenplanung
  • sowie Besondere Leistungen/Beratungsleistungen für:
    • Brandschutzkonzept, -detailplanung und Brandschutz-Fachbauleitung
    • Bauphysik Wärmeschutz
    • Bauphysik Schallschutz

 

Projektdaten

  • Bauherr: Lebenshilfe Reichenbach e.V.
  • Kapazität: 490 m² BGF
  • Gesamtbaukosten: 2,58 Mio € brutto
  • Bauzeit:03/2012 – 04/2013
  • Öffentlich gefördert: nein
  • Fotos: Sickmann & Noth

 

Maßnahme

  • Gemeinsam mit der Lebenshilfe Reichenbach entwickelten wir das Projekt „Frühförderstelle mit Verwaltung“ – eine komplexe Aufgabe, deren größte Herausforderung darin bestand, auf stark abschüssigem Gelände ebenerdig sechs verschiedener Frühförderformen inklusive einer externen Arztpraxis in jeweils eigenen Räumlichkeiten, aber mit gemeinsamer Erschließung und gemeinsamem Empfang anzuordnen.
  • Für die Pädagogen und Therapeuten wurde ein eigener Büro- und Sozialbereich im Erdgeschoss eingerichtet.
  • Im Obergeschoss erhielt die Verwaltung des Vereins neue Räumlichkeiten und machte so Platz für die dringend nötige Erweiterung der Werkstatt im Nachbargebäude.
  • Jede Therapieform der interdisziplinären Frühförderstelle erhielt ihren eigenen Baukörper, der die verschiedenen Funktionen von außen ablesbar macht. Ein Sportraum rundet das Programm ab.

 

Besonderheiten

  • Zeitplan und Kosten wurden eingehalten
  • die verschiedenen Frühförderformen brachten alle ihr eigenes Raumprogramm mit, welches aus Abrechnungszwecken detailliert umgesetzt werden musste; dennoch sollte alles zentral kindgerecht und großzügig zusammengeschlossen werden
  • über die DIN hinausgehende Anforderungen an Barrierefreiheit, nicht nur im Bereich der Frühförderstelle, sondern auch im Bereich der Verwaltung, da der Verein rollstuhlfahrende MitarbeiterInnen beschäftigt
  • das stark abschüssige Gelände mit schwierigem Baugrund musste barrierefrei für alle begehbar sein, sodass der Einsatz von verschiedenen Stützwänden, Gabionen und Sitzsteinen eingeplant wurde
  • sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss gibt es barrierefrei nutzbare Terrassen für Klienten und Personal
  • Variantenuntersuchung und -planung für den Einsatz regenerativer Energien
  • Schallschutzsonderthema Bahntrasse direkt am Grundstück angrenzend